Bürgerinitiative Pro Fuchs Ostfriesland e.V.  
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... denn er fühlt wie Du den Schmerz

 

-       ein Fuchs ca. 4.000 Mäuse im Jahr frisst? Bei 500.000 geschossenen Füchsen jährlich in Deutschland überleben ca. 2.000.000.000 Mäuse ohne Berücksichtigung    ihrer Populationsdynamik. Mäuse selbst werfen alle 30 Tage 10-15 Junge und sie sind bereits nach 6-8 Wochen geschlechtsreif. Die Bundesländer, welche die meisten Fuchsabschüsse vorweisen, haben große Probleme mit dem Hantavirus (von Mäusen übertragbar) und Nagergiften auf den Feldern - nachzulesen bei den DJV Jagdstatistiken, dem Robert Koch Institut und dem Julius Kühn Institut.

-       Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge etwa 25% der Welternten durch Schadnager vernichtet oder ungenießbar gemacht werden - die Füchsen als Nahrung dienen?

-       der Fuchsbandwurm eigentlich Mäusebandwurm heißen müsste, da er von Mäusen übertragen wird? Und es wahrscheinlicher ist, einen großen Lotteriegewinn zu erhalten, von einem Blitz oder einer Jägerkugel getroffen zu werden, als sich mit diesem Tierparasiten anzustecken?

-       Räude bei Füchsen für Menschen kein Problem sind und Haustiere gut behandelbar dagegen? 

-       Deutschland bereits 2008 offiziell als frei von terrestrischer Tollwutfrei erklärt wurde und dass dies nicht durch Jagd, sondern durch Auslegen von Impfködern erreicht wurde?

-       durch die Abschaffung der Jagd - und nicht durch Fuchsabschüsse - im Schweizer Kanton Genf seit 1974 das Gebiet des Genfer Sees und des Flusses Rhône internationale Bedeutung für den Vogelschutz bekamen?

-       Luxemburg seit Frühjahr 2015 die Jagd auf den Fuchs verboten hat und durch die guten Erfolge, die dadurch erzielt wurden, dieses Jagdverbot um 1 weiteres Jahr verlängert hat?

-     der Fuchs sich umso stärker vermehrt, je intensiver er bejagt wird? Mindestens 18 Studien beweisen dass.

-       der Fuchs ein Selektionsfaktor ist? Füchse riechen geschwächte, kranke Vögel Auch kranke Wiesenvögel Ein Beispiel: Gesunde Schneehühner hören in der Brutzeit auf, den stark riechenden Blinddarminhalt  abzusetzen. Hennen aber, deren Blinddärme voller Würmer sind, können ihren Eigengeruch nicht auf diese Weise unterdrücken – schwups, schon findet der Fuchs diese kranken Tiere! 

-      Füchse und andere Mäusefresser uns vor Borreliose schützen können? An den Stichstellen auf Rötel-, Wald- oder Wühlmäusen sammeln sich oft Dutzende von Zeckenlarven und Nymphen zu "Blutparties", bei denen Krankheitserreger, die sich zu Hunderten in den Mäusen wohl fühlen, direkt zwischen den Zecken ausgetauscht werden. Einige Zecken übertragen ein Bakterium, welches Lyme-Borreliose auslösen kann – eine Erkrankung, die das Nervensystem, Haut und Gelenke schwer schädigt. Niederländische Wissenschaftler zeigen, das der Befall von Mäusen durch neugeschlüpfte Zecken (welche das Bakterium von den Mäusen aufnehmen und weitertragen) in Gebieten, wo zuverlässig Füchse Mäuse jagen, um 85-90% niedriger ist. Der Mäusefänger Fuchs ist daher ein wichtiger Gesundheitspolizist für FSME und Co.

-      Füchse uns Menschen und unsere Tiere vor Botulismus schützen, indem sie Tierkadaver, welche vor allem nach einer Mahd auf den Feldern liegen, beseitigen?


Charakteristisch für die Mäusejagd ist der Beutesprung der Füchse.